(Falsches) Storytelling – Die Gockelfalle auf Deiner Website

Storytelling Gockelfalle Website

Die Gockelfalle oder: warum falsches Storytelling auf Deiner Website die Kundengewinnung bremst

Hinter Dir liegt ein längerer Weg bis zur Selbständigkeit und endlich hast Du Deinen eigenen Webauftritt?

Egal, ob Du viel Geld für Deine Internetseite ausgegeben hast oder sie in liebevoller Kleinarbeit selbst gebaut hast:

Wenn Du …

  • mit der Resonanz auf Deine Website nicht zufrieden bist
  • zu viele Seitenabsprünge hast
  • Deine Seite Dir zu wenig (von den richtigen) Kunden / Leads bringt
  • Du Dich für Deinen Preis im persönlichen Gespräch rechtfertigen musst

dann liegt das nicht an Dir, sondern sehr wahrscheinlich daran, dass Du in die Gockelfalle getappt bist.

In diesem kurzen Artikel erfährst Du, woran Du die Gockelfalle erkennst und was Du tun kannst, um Dich daraus zu befreien und sie (bzw. Dich) zum wahren und gewinnenden „Charmebolzen“ umgestaltest.

Storytelling – und zack sitzt Du in der Gockelfalle

In einem Satz ausgedrückt: die Körner, die Du auf der Website ausgedrückt hast, schmecken Dir. Aber Deine Zielgruppe hat einen total anderen Geschmack, sofern sie die Körner überhaupt entdeckt!

Ja, das ist die Story vom Köder und dem Fisch, nur wesentlich dramatischer!

Es kommt nicht darauf an, was DU sagen WILLST, sondern was Dein Gegenüber hören MUSS...! Klick um zu Tweeten

Fast alle Designer fragen ihren Auftraggeber, wie denn die Website aussehen soll. Texter machen das meistens ähnlich.

Natürlich bist DU der Kunde Deines Webdesigners. Und natürlich füttert jeder Hühnerhalter seinen Hahn mit seinen Lieblingskörnern!

Folglich gehen auch diejenigen, die ihre Website selbst gestalten davon aus, dass es am besten ist, wenn sie ihre Website und die Inhalte so gestalten, wie es ihnen selbst gefällt oder wie sie es bei anderen (Wettbewerbern) gesehen haben, die (vermeintlich) Erfolg damit haben.

Mythos Storytelling

Storytelling

Das Buch mit Hintergründen und Anleitungen zu einer archetyp relevanten Websitegestaltung und Kundenansprache

Es verkauft sich wie geschnitten Brot:

Der Irrglaube über die (kaufrelevante) Wirkung Deiner Geschichte oder auch Vision auf Deinen Interessenten.

Warum tappen so unendlich viele Unternehmer so blind in diese Falle?

Ganz klar, wie fast alle leiden sie darunter, nicht oder nicht genügend wahrgenommen zu werden!

Da ist wie Wasser auf deren Mühlen, wenn es ihm an allen Ecken des Internets wie ein Mantra in die Synapsen gehämmert wird:

Deine Geschichte ist wichtig!

DEINE Geschichte löst im limbischen System Deines Kunden genauso viel aus, wie der Sack Reis... Klick um zu Tweeten

Und dann setzt auch noch der Filterblasen-Effekt ein:

Weil sie es immer wieder hören und googlen und auf Facebook liken, lesen sie es immer häufiger.

Und sie glauben es!

Du auch?

Nur, weil etwas gebetsmühlenartig wiederholt wird oder Bestandteil Deiner Filterblase ist, heißt das noch lange nicht, dass es wahr ist noch wirksam noch für Dich das Beste, DEINE Zielgruppe für Dich zu begeistern!

Wen interessiert Deine Geschichte am meisten?

Möglicherweise begeisterst Du Journalisten mit Deiner Geschichte, weil die sind von berufswegen her schon süchtig nach „guten“ oder „ausgefallenen“ Stories!

Für Deine Interessenten ist sie jedoch nur ein „Nice to have“ im Sinne der „Aftersales-Bestätigung“, wenn sie sich bereits entschieden haben, bei Dir zu kaufen!

Bist Du in die Gockelfalle getappt?

Je mehr von den folgenden Fragen Du mit „ja“ beantwortest, desto tiefer sitzt Du in der Gockelfalle (und tust Dir mit der Kundengewinnung und der Conversion schwer):

  • Design (Logo, Farben, Formen, Struktur, Wortwahl (!!!) entsprechen Deinen Vorstellungen, Vorlieben
  • Du teilst Dich mit und warum es wichtig ist, Deine Leistungen zu beanspruchen oder Dein Produkt zu kaufen

Womit beginnt Deine Website?

  • Erklärst Du Deine Methode? (Vorsicht! Erklärbärfalle, mehr dazu in Kürze)
  • Schreibst Du, was Dich zu Deinem Angebot bewegt hat?
  • Kommt Dein „Über mich“ noch VOR Deinen Kundentestimonials?

Mal so eine Frage an Dich, wenn Du grad zweifelst und zum Widerspruch neigst:

Du hast ein Date. Ein heißes Date. Der Typ / die Frau ist genau Dein „Beuteschema“.

Wann bekommst Du Lust auf „körperliche Nähe“ bzw. SEX mit Deinem Gegenüber:

a) Wenn Dein Gegenüber Dein „Interesse“ oder Deine „Erregung“ wahrnimmt und Dich weiter „reizt“ mit Gestik, Körperhaltung etc.? Wenn es mit seiner Aufmerksamkeit zu hundert Prozent bei Dir ist, wahrnimmt, wie seine Reize bei Dir ankommen und dann genau da weitermacht??

ODER

b) Wenn Dein Gegenüber Dir seine Geschichte des Lebens erzählt und all die frustrierenden Beziehungen, die es schließlich zum Date mit Dir geführt haben. Und warum es genau weiß, was Du willst und wie Du es willst (und dabei jedoch zugeknöpft bist oben hin oder verschränkten Armen vor Dir sitzt oder permanent aufs Handy starrt…)!

Raus aus der Gockelfalle: Jeder Kontakt mit Deinem Interessenten oder Kunden ist ein DATE!

Natürlich gibt es genügend Gockel, denen Hennen hinterrennen.

Aber, wenn Du nicht als kopfloses Huhn wahrgenommen willst bzw. als Gockel eine gewisse „Nachhaltigkeit“ und ein gewisses Niveau anstrebst, dann helfen Dir vielleicht diese Tipps:

  • Erzähle nicht, was für ein toller Hecht oder eine heiße Schnitte zu bist, sondern SEI es, damit Dein Gegenüber es fühlen kann.
  • Gib nicht damit an, was für ein humorvoller Mensch Du bist, sondern bringe den anderen unmittelbar zum Lachen (das setzt natürlich voraus, dass Du weisst, auf welche Art von Witz und Humor Dein Gegenüber steht).
  • Wenn Du als empathischer Mensch wahrgenommen werden willst, dann beschreibe es nicht, sondern gibt Deinem Gegenüber das Gefühl, ihn zu hundert Prozent in seiner Situation, seinem Problem und seinem „Warum“ bzw. der Sehnsucht wahrgenommen zu haben!

Solange Dein Gegenüber sich selbst nicht von Dir gesehen, wahrgenommen, angesprochen und „gereizt“ fühlt, wird es noch nicht mal eine Tasse Kaffee mit Dir trinken!

Was im Privaten möglicherweise hinderlich ist, bringt Dich im Business jedoch in Lichtgeschwindigkeit an Dein Ziel:

Kunden, Umsatz, Anerkennung und Wertschätzung:

  • Kenne Dein Beuteschema
  • Tauche in Körper, Geist und Seele Deines Wunschkunden ein
  • Welche Geschichte erzählt er sich von der Welt und seinem Problem
  • In welcher (archetypischen) Rolle sieht er sich in dieser Geschichte (Kämpfer, Künstler, Helfer oder Analyst)
  • Welche Worte öffnen ihn und
  • Was braucht er, um dahinzuschmelzen oder heiß zu werden
  • Wie möchte er von Dir wahrgenommen werden

Und dann: gib ihm dieses Gefühl. Und nur ihm! Und nur dieses Gefühl!

Genaugenommen ist auch DAS dann Storytelling. Aber der Protagonist ist Dein Interessent.

Storytelling oder Story Creating?

Er erzählt sich jetzt selbst die Geschichte

  • wie cool er sich fühlt, wenn er Dein Produkt nutzt oder nachdem er Deine Leistungen genossen hat
  • was Du für ein einfühlsames, empathisches Wesen zu bist, weil er sich zum ersten Mal gesehen und verstanden gefühlt hat.

Um diese Art des Storytelling klarer von dem Mainstream-Verständnis abzugrenzen, nenne ich es „Story Creating“. Und tatsächlich unterscheidet sich die Vorgehensweise kaum vom Drehbuchschreiben für einen Film!

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann gackern sie auch morgen noch gemeinsam glücklich über den Hof!

Angela D. Kosa

Über Angela D. Kosa

Angela D. Kosa, Meta Consciousness Coach und "Drehbuchautor" für Websites, Stellenangebote, Präsentationen, Vorträge und - Gedanken! Sie ist die erste und bislang einzige Website-Gestalterin, die in Design und Inhalte das Reifegrad-Konzept von Clare W. Graves integriert und es mit den Archetypen nach C.G. Jung bzw. Fritz Riemann kombiniert. Aufgrund der Einbindung der coachenden Haltung auf den Websites führt sie die Kunden ihrer Auftraggeber auf der Website in die neue Realität, die sie durch die Leistungen erwarten können.

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