Bewerber Mangel Syndrom (BMS) – nur lindern oder heilen?

Stellenanzeigen Bewerber Mangel

Bewerber-Mangel-Syndrom (BMS) – Wie stark ist Dein Schmerz?

Was tun, wenn die Bewerbungen nur noch tröpfchenweise eingehen – und dann noch nicht mal der / die Wunschkandidat/in dabei ist?

Was ist ein Syndrom (gem. Wikipedia)?

Ein Syndrom bezeichnet in der Medizin und der Psychologie eine Kombination von verschiedenen Krankheitszeichen (Symptomen), die typischerweise gleichzeitig und gemeinsam auftreten. Das Wort leitet sich ab von griechisch syndromḗ = das Zusammenlaufen, Zusammenkommen.

Wie in der Medizin auch, so gibt es auch in den Unternehmen welche, die einfach still vor sich hinleiden und in eine Art hilflose Schockstarre verfallen. Andere wiederum machen die Ursachen im Außen aus:

  • Bildung
  • Politik
  • Wettbewerbssituation
  • etc.

Ein paar Ausreißer probieren es mit “Selbstmedikation”, räumen jedoch ein, dass der Weg dorthin mühsam, langwierig und voller Fallstricke war.

Und nur wenige beauftragen einen externen Spezialisten mit der Diagnostik und einem Behandlungsplan bzw. einen “Therapeuten” mit dem “Behandlungsplan”.

Doch genau die wenigen sind es, die dann häufig nicht nur eine Linderung, sondern sogar eine “Spontanheilung” erfahren – s. Referenzen.

 

Wie stark ist Dein Schmerz?

  • 0-4 “akute Schübe, die noch auszuhalten sind” –> Mach’ so weiter bis es schlimmer wird oder wieder von alleine weggeht. Vielleicht hilft Teetrinken?
  • 5-8 “chronisch, nur noch mit Schmerzmitteln erträglich” –> Abonniere meine Tipps zur Selbstanalyse (kostenfrei über FB-Messenger) und wende Dich dann an einen “Behandler” Deiner Wahl.
  • 9-12 “kurz vor’m Kollabieren” –> Diagnostik, Therapieplan und Behandlung durch einen externen Spezialisten, z.B. mich.

 

Bewerber-Mangel-Syndrom – Ursache #1 “uninspirierte Stellenanzeigen”

“Wenn vorn zu wenig oder das Falsche rauskommt,

stimmt hinten in der Zufuhr etwas nicht”

Alte Installateur-Weisheit

 

Was im Online-Marketing die “Salespage” ist, ist bei der Mitarbeitersuche die Stellenanzeige.

Wenn die Salespages genauso “uninspiriert” gestaltet und getextet wären, wie Stellenanzeigen, wären Online-Marketer schon längst pleite!

Oder anders gesagt: wenn das Recruiting auch nur 50% dessen umsetzen würde, was einen “Salesfunnel” ausmacht (also den Verkaufstrichter), dann würde die Zahl der qualifizierten Bewerber deutlich steigen.

Doch der beste Funnel taugt nichts, wenn sich die Stellenanzeige so uninspiriert liest, wie der Anforderungs-Katalog an die nächste Produktionsmaschine.

Ca. 75 % der Stellenausschreibungen auf Stepstone und den Websites der Unternehmen lesen sich nach Schema F (“F” wie “Fail”):

  • Zuerst stellt sich das Unternehmen dar. Von sachlich bis auf die Brust trommelnd ist alles dabei.
  • Dann folgt der Jobtitel, des gesuchten Mitarbeiters
  • In Aufzählungspunkten (Bullet Points) werden im Anschluss die “Features” aufgezählt, die der Kandidat mitbringen soll. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob sich die Features widersprechen, z.B. Teamplayer und Durchsetzungsstark (das sind gem. Archetypologie zwei unterschiedliche Personen!)
  • Der krönende Abschluss sind dass die “Leistungen des Unternehmens”, die erstaunlicherweise seltener in Bulletpoints aufgelistet werden, sondern für die eher der Fließtext gewählt wird. Doch die Leistungen sind in mindestens der Dreiviertel der Fälle wiederum austauschbar.

Bewerber, die sich innerhalb einer Branche bewerben können sich entweder nicht entscheiden, weil alle Offerten gleich klingen. Oder sie bewerben sich eben bei dem, der am meisten bezahlt oder der am besten zu erreichen ist. Aber eine Identifikation mit dem Arbeitgeber und der Aufgabe im Unternehmen sind weder Ziel noch Motiv.

 

Stellenanzeigen, die Bewerbern nicht mehr aus dem Kopf gehen (und das BMS lindern)

Wie geht das?

Selbstreflektion ist der Anfang – auch für die Kunden, die sich für meinen “BMS-Therapieplan” entscheiden und im Zuge dessen auch Empfehlungen für wirksame Stellenanzeigen erhalten.

Hier gibt es unterschiedliche Herangehensweisen und Durchführungswege.

Immer wieder für AHA-Momente sorgt mein Experiment, wenn ich meinen Kunden “anonymisierte” Stellenausschreibungen vorlege: aus diversen Stellenanzeigen für in etwa denselben Job, die alle keine Rückschlüsse auf den jeweiligen Inserenten geben, soll mein Kunde seine eigene wieder erkennen. Das gelingt in den wenigsten Fällen. Und es ist der wirksamste “Augenöffner”, wie austauschbar die derzeit gängige Standard-Anzeigengestaltung einen Arbeitgeber macht!

Und entwürdigend für Mitarbeiter ist sie übrigens auch… Aber das nur am Rande, weil ich darüber ja ein Buch geschrieben habe (Würde ist … ? Befreit leben aus Deiner Seelenvielfalt heraus!)

Eine andere Möglichkeit ist bei Romantikern sehr beliebt:

Einfach mal in die Rolle der Braut (d.h. des Idealkandidaten) schlüpfen und sich vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn diese Stellenanzeige ein “Life-Date” wäre:

  • Fühlst Du Dich als Braut im Mittelpunkt?
  • Fühlst Du Dich als Ganzes “gesehen” und “wahrgenommen”?
  • Kannst Du das Interesse an Deiner Person, wer Du bist etc. wahrnehmen?
  • Behandelt der andere Dich wertschätzend (oder geht es von Anfang bis Ende nur um ihn)?
  • Bekommst Du einen Eindruck, wer Du im Rahmen dieser “Partnerschaft” sein kannst bzw. wohin die gemeinsame Reise gehen könnte
  • Spricht er Dich an (Du/Sie)?
  • Stellt er Dir Fragen (oder zählt er einfach nur seine Vorstellungen auf, wie Du idealerweise für ihn sein bzw. wie Du funktionieren solltest, damit es seinem Wunschbild einer Ideal-Partnerin bzw. Ideal-Partnerschaft entspricht)?
  • Redet er nur von Wertschätzung, aber vermittelt sie nicht (ähnlich wie “Ich bin ja so humorvoll!” – “Und wann sagst Du das mal Deinem Gesicht?”)?

Wenn Du tiefer in die Selbstreflektion einsteigen willst, abonniere meine kostenfreie 5-Tages-Serie kostenfrei per Facebook-Messenger

Oder beauftrage mich mit der Analyse Deiner Stellenausschreibungen inkl. konkreter Handlungsempfehlungen.

 

Wie groß muss Dein Schmerz noch werden, damit Du endlich am “Zufluss” etwas änderst, um “vorn” die Ergebnisse zu bekommen, die Du dringend für Dein Unternehmen brauchst?

 

Angela D. Kosa

About Angela D. Kosa

Angela D. Kosa, startete 2013 ihr Business als "Drehbuchautor" für Websites, Stellenangebote, Präsentationen, Vorträge und - Gedanken! Sie ist die erste und bislang einzige Website-Gestalterin, die in Design und Inhalte das Reifegrad-Konzept von Clare W. Graves integriert und es mit den Archetypen nach C.G. Jung bzw. Fritz Riemann kombiniert. Sie bietet Leistungen und Seminare an, wie sich überholte Frames in Mensch und Marketing erfolgreich auflösen und durch wirksamere ersetzen lassen. Das Buch dazu "Würde ist...?" gibt's bei Amazon

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