Erfolgreich(er) Stellenangebote formulieren

Stellenangebote erfolgreicher formulieren

Was hat Photoshop mit dem Formulieren von Stellenangeboten zu tun?

Drei Tipps, wie Du mit Deinen Stellenangeboten schneller den wirklich passenden Mitarbeiter oder Kollegen für Dein Unternehmen findest.

Was wäre, wenn Dein Mantra “es gibt halt keinen, der auf unsere Position passt”, nur eine Illusion ist?

Was wäre, wenn Du das Warten auf den Richtigen oder mögliche Fehlgriffe in der Stellenbesetzung vermeiden könntest?

Was wäre, wenn Du die Geheimformel kennen würdest, mit der sich genau derjenige in Deiner Firma bewirbt, den Du schon immer haben wolltest?

Dann dreh’ Deine Formulierung in Deinem Stellenangebot einfach um – die Erfolgsformel

Das Geheimnis ist: der Leser Deines Stellenangebotes ist auf Deine Hilfe angewiesen. Nur, wenn Du ihm ein Szenenbild aufbaust, in das er sich “hineinmontieren” kann und sich darin wiederfindet und wohlfühlt, dann ist es genau der Richtige und der wird sich dann auch bei Dir bewerben.
So, wie die Stellenangebote bisher jedoch verfasst werden, ist das nicht möglich.

Da bleiben die wichtigsten Fragen unbeanwortet:

  • Warum soll ich mich ausgerechnet bei denen bewerben?
  • Was habe ICH davon, wenn ich diesen Job antrete?
  • Wie werde ich dort als Mitarbeiter “behandelt” / welchen Stellenwert habe ich dort?

Jetzt wirst Du vielleicht sagen: “Aber das steht doch alles bei uns drin”:

  • Wir sind …
  • Wir suchen …
  • Wir erwarten
  • Wir bieten …

Genau da geht’s doch aber schon los: Du schreibst nur von Dir und Deinem Unternehmen – mit dem Ergebnis, dass sich Dein Leser die berechigte Frage stellt: “Wo geht es da um mich?” Ja mehr noch, die Geschichte, die sich sein Unterbewusstsein über Dein Stellenangebot aufbaut demontiert Dein Unternehmensimage in drei Sekunden (oder noch schneller):

  • “Die suchen auch nur wieder einen ‘Produktionsfaktor‘, bei denen ich als Mensch nur eine Personalnummer bin “
  • “Wieder welche, die eine eierlegende Wollmilchsau suchen”
  • “Die veröffentlichen Stellenangebote nur, um sich selbst zu beweihräuchern”
[bctt tweet=”Die Formlierungen Deiner #Stellenangebote sind eine Offenbarung für Deinen Bewerber: was Du denkst und wie Du ihn behandeln wirst!” username=”c_communicator”]

Der “Wir-Standpunkt”, der in Stellenangeboten mehrheitlich vorherrscht, ist abgrenzend, aber Du willst ja – hoffentlich – genau das Gegenteil:

Du willst den Bewerber einladen, integrieren, umwerben, verführen, gewinnen?!

Beispiele für eine Vorher-Nachher Formulierung von Stellenangeboten, aus meinem Alltag:

VORHER:

Stellenangebot formulieren vorher

Findest Du diesen Text nicht auch austauschbar oder wie einen abwaschbaren “Teflontext“?

Zähl’ doch mal das Wort “WIR” darin. Kein einziges Mal wird der Bewerber angesprochen.

Er kann sich kein “Bild” aufbauen, keine Geschichte erzählen, wer er bei diesem Arbeitgeber sein kann, welchen Nutzen er stiften kann und was ihn dann wirklich erwartet.

Erfolgsformel zum Formulieren von gewinnenden Stellenangeboten

Wenn Du diese drei Tipps in der Formulierung Deiner Stellenangebote umsetzt, wird sich in kürzerer Zeit genau der Mitarbeiter bei Dir bewerben, den Du schon immer haben wolltest. Aber aufgepasst! Wenn Deine Kommunikation mit ihm im Vorstellungsgespräch oder in der Zusammenarbeit dann nicht dem entspricht, was Du in dem Stellenangebot aus- / versprochen hast, bist Du ihn auch ganz schnell wieder los!

Formulierungstipp 1:

Schreibe in den Worten des Persönlichkeitstyps und verwende die Motive Deines neuen Mitarbeiters oder Kollegen! Je nach dem, ob er eher Routine-Arbeiten erledigen oder für Abwechslung zu haben sein soll, hat er andere Bedürfnisse, die er im Stellenangebot lesen will. Das gilt auch für sein mögliches Bedürfnis nach Distanz oder Nähe zu Menschen. Ein Entwickler wird eher seine Ruhe haben wollen oder brauchen, ein Mitarbeiter im Kundendienst sollte den Umgang mit Menschen lieben…

Vermeide in den Formulierungen und auch in der Tätigkeitsbeschreibung Widersprüche. Willst Du einen Online Marketing Manager, der Spaß am Verkaufen hat, dann wird er kaum Freude daran haben, sich mit html-Programmierungen herumzuschlagen.

Wenn Du nicht sicher bist, welchen Kommunikationstyp Du suchst und welcher am besten zu Dir, dem Team und der Aufgabe passt oder wenn Dir Formulierungen fehlen, schreib mir eine Email.

Formulierungstipp 2:

Schmeiß das “WIR” aus der Anzeige. Überhaupt gehört der erste Satz im Stellenangebot Deinem Bewerber. Wenn ihn Deine Offerte neugierig macht, wird er sich schon über Dein Unternehmen informieren (ooops, was erwartet ihn da eigentlich, wenn er auf Deine Website kommt?).

Statt “Wir bieten” schreib: “Du bekommst” oder “Dich erwartet bei uns”

Formulierungstipp 3:

Wenn Deine Leistungen “nur” durchschnittlich sind, dann locke ihn mit anderen Dingen, die wiederum seinem Bedürfnis und seinen Motiven entsprechen. Hilf’ ihm zu erkennen, nein, besser noch zu fühlen, welchen Nutzen er und sein Tun für Dein Unternehmen stiften kann.

Und dann kommt in etwa so ein Stellenangebot dabei heraus:

NACHHER:

Stellenangebot formulieren nachher

Wenn Du Dein Stellenangebot von uns analysieren lassen willst, schreib uns eine Mail über das Kontaktformular.

 

Angela D. Kosa

About Angela D. Kosa

Angela D. Kosa, startete 2013 ihr Business als "Drehbuchautor" für Websites, Stellenangebote, Präsentationen, Vorträge und - Gedanken! Sie ist die erste und bislang einzige Website-Gestalterin, die in Design und Inhalte das Reifegrad-Konzept von Clare W. Graves integriert und es mit den Archetypen nach C.G. Jung bzw. Fritz Riemann kombiniert. Sie bietet Leistungen und Seminare an, wie sich überholte Frames in Mensch und Marketing erfolgreich auflösen und durch wirksamere ersetzen lassen. Das Buch dazu "Würde ist...?" gibt's bei Amazon

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